Demos in der Innenstadt führen zu Polizeieinsätzen

Der ÖPNV wurde um dei Innenstadt herumgeleitet

In der Mainzer City hat es am Samstagnachmittag mehrere Einsätze der Polizei gegeben. Gegen 15:00 Uhr setzte sich eine Versammlung mit dem Thema „Gemeinsam für Deutschland“ Auf dem Ernst-Ludwig-Platz in Bewegung. Dabei handelte es sich um eine bundesweite Aktion, deren Teilnehmer dem rechten Spektrum zugeordnet werden. Die Polizei musste den Zug durch Gegendemonstranten unterbrechen, die in der Großen Bleiche den Weg versperrten. Dabei kam es zu Verkehrsbehinderungen. Rund 40 Personen einer Sitzblockade wurden nach mehrmaliger Aufforderung von der Polizei von der Straße getragen. Hier wurden alle Personalien fesgehalten.
Dem Versammlungsleiter der ersten Demo wurde eine Alternativroute vorgeschlagen. Auch die wurde durch Gegendemonstranten blockiert. Dajer wurde die Demo zum Ausgangspunkt zurück geführt. Gegendemonstranten haben weiterhin versucht die Zugstrecke zu blockieren. Dabei mussten nach Angaben der Mainzer Polizei die Einsatzkräfte teilweise massiv einschreiten. Gegendemonstranten haben demnach versucht die polizeilichen Absperrungen zu durchbrechen und einzelne Polizeikräfte angegriffen. Dabei kam es auch zu einem Flaschenwurf in Richtung der Beamten. Zur Unterbindung der massiven Störungen wurde kurzzeitig Pfefferspray eingesetzt, so die Polizei. Dabei wurden keine Personen verletzt.
Bisher unbekannte Personen haben gegen 15:30 Uhr eine Mülltonne auf der Flachsmarktstraße sowie Rauchtöpfe und Pyrotechnik angezündet. Die Mülltonne wurde von der Mainzer Feuerwehr gelöscht.
Im Einsatz waren rund 200 Polizeibeamte. Ingesamt von 50 Personen wurden die Personalien festgestellt.

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